Willkommen beim Zeughaus!

Rock gegen Überfremdung

von Sebastian Schmidtke

Rock gegen Überfremdung

Endlich zurück in Berlin, gebadet und was gegessen. So langsam komme ich auch runter.

Zum Anfang geht mein Dank erstmal an den Veranstalter und seine Orga-Gruppe, tauschen wollte ich seit August nicht mit den Jungs. Auch wenn ich nicht Veranstalter war, so hat man ja doch unterstützt wo es geht.

Was ab Freitag passiert ist, ist eigentlich unbeschreiblich und ich selbst muss das auch nochmal sacken lassen.
Nachdem plötzlich am Freitag der Zugang zum eigentlichen Veranstaltungsgelände in Magdala verboten wurde, wo sämtliche Technik, Zelte usw usf aufgebaut wurden, wurde die Veranstaltung auf den Marktplatz Apolda verlegt. Es wurde vom Veranstalter dadurch probiert wenigstens eine kleine Alternative zu bieten. Ich selbst werde diesen Abend in guter Erinnerung behalten, wer dabei war weiß was ich meine.
Es wurde zu diesem Zeitpunkt natürlich schon an mehreren Plänen für den Sonnabend gearbeitet um die Veranstaltung vernünftig weiter zu führen.

Was dann Sonnabend geschah ist der absolute Hammer und auch wenn ich eigentlich kein Verschwörungstheoretiker bin, lässt mich doch sehr nachdenken.
Eine als Eilversammlung angemeldete weitere Veranstaltung wurde kurz vor Beginn verboten, obwohl schon die Gespräche mit den Behörden positiv beendet wurden.
Also ging es zurück auf den Marktplatz Apolda, wo es von Seiten des Veranstalters eine genehmigte Veranstaltung gab. Der Platz war komischer Weise komplett belegt mit einer Gegendemonstration. So begann eine lange Verhandlung mit Bürgermeister, Polizei und Versammlungsbehörde. Der erste Bereich wurde dann geräumt und es konnte mit dem Aufbau der extra neu besorgten Anlage begonnen werden dass überhaupt etwas stattfand.
Die Polizei spielte massiv auf Zeit und begann dann mit der nächsten Schikane: sämtliche Teilnehmer wurden wie Schwerkriminelle durchsucht. Gegen 19 Uhr konnte dann doch begonnen werden, alle Bands sollten spielen, auch wenn nur kurz. Nach kurzer Zeit hat die Polizei ohne sichtbaren Grund die Polizeieinheiten massiv erhöht und vermummte Beamte aus verschiedenen Bundesländern ringsum positioniert. Viele potentielle Teilnehmer wurden nicht auf den Platz gelassen und wurden plötzlich durch die Beamten mit Gewalt weggeschoben, von dem Platz an dem ich Stand könnte man zu diesem Zeitpunkt keinerlei Flaschenwürfe oder ähnliches sehen. Massiver Pfeffersprayeinsatz hat dann sicher nicht zur positiven Stimmung der Teilnehmer gesorgt die teilweise stundenlang warten mussten durch das Verhalten der Behörden und Polizei.

Der Rest ist bekannt. Die Polizei wollte mit dem Veranstalter keine Gespräche mehr führen. Nach längerem Warten wurde dann die Veranstaltung aufgelöst.

Das ist der Sachstand und in meinen Augen sollte sich niemand anmaßen jetzt über die Veranstalter zu urteilen, die Jungs haben alles dafür gegeben dass noch irgendwas stattfindet ohne Rücksicht auf Geld was auch weiterhin ausgegeben wurde um irgendetwas zu ermöglichen.

Danke an alle Teilnehmer die sich vernünftig benommen haben, die Bands und Redner die angereist sind.

Für die Zukunft muss man sehen wir man diese Art von Veranstaltungen weiter führt. Eine Klugscheisserdebatte braucht hier nicht geführt werden, die sollte intern erfolgen und nicht auf FB.